Druckverfahren
DTF-Druck
Beim DTF-Druck – Direct to Film – wird das Motiv zuerst spiegelverkehrt auf eine Transferfolie gedruckt, mit Klebepulver bestäubt, ausgehärtet und anschließend mit Hitze und Druck auf das Textil gepresst. Der Umweg über die Folie klingt nach Aufwand, löst aber ein Problem, an dem der Direktdruck scheitert: Das Verfahren funktioniert auf nahezu jedem Material – Baumwolle, Polyester, Mischgewebe, Sportfunktionsstoffe – und deckt auf dunklen Textilien vollständig, ohne dass der Stoff vorbehandelt werden muss.
- Ab Menge: ab 10 Stück
- Haltbarkeit: hoch, auch auf Funktionsstoffen
- Fertigen wir selbst
Dafür ist es die erste Wahl
- Läuft auf fast jedem Material – auch auf Polyester, wo Direktdruck schwächelt
- Volle Farbtiefe und Fotos, ohne Beschränkung der Farbanzahl
- Deckt auf dunklen Textilien vollständig, ohne Vorbehandlung des Stoffs
- Feine Details und scharfe Kanten, auch bei kleinen Schriften
- Schon bei kleinen Auflagen wirtschaftlich, weil keine Siebe nötig sind
- Jedes Teil kann ein anderes Motiv tragen – Namen und Nummern ohne Aufpreis
Das kann es nicht
- Das Motiv liegt als dünner Film auf dem Stoff und ist fühlbar, anders als beim Direktdruck
- Bei großflächigen Motiven ist die bedruckte Stelle weniger atmungsaktiv
- Ab größeren Auflagen wird Siebdruck pro Teil deutlich günstiger
- Auf stark strukturierten oder wasserabweisend beschichteten Stoffen ist das Ergebnis nicht vorhersagbar – hier klären wir vorab mit einem Musterteil
Wir nennen die Grenzen bewusst. Ein Verfahren, das für dein Motiv nicht taugt, wird auch durch einen guten Preis nicht besser.
Typischer Einsatz
Wofür wir DTF-Druck einsetzen
- Fotos
- Sporttextil
- dunkle Stoffe
- farbige Motive
Bild folgt
Makroaufnahme: DTF-Druck aus wenigen Zentimetern Abstand, im Streiflicht
Warum DTF und nicht Digitaldruck?
Beides sind digitale Verfahren, sie unterscheiden sich aber grundlegend im Weg aufs Textil. Beim Digitaldruck (DTG) geht die Farbe direkt in die Faser – das fühlt sich weich an, setzt aber Baumwolle voraus und braucht auf dunklen Stoffen eine weiße Grundierung. Beim DTF-Druck entsteht das Motiv zuerst auf einer Folie und wird dann aufgepresst.
Der Unterschied entscheidet in der Praxis nach Material:
- Baumwolle, helles Textil, weicher Griff gewünscht → Digitaldruck ist im Vorteil. Das bekommst du ab einem Stück direkt im Designer.
- Polyester, Sportkleidung, dunkles Textil, kräftige Farben → DTF ist die bessere Wahl. Genau hier fangen wir mit unserer eigenen Produktion an.
Was das für deine Bestellung heißt
DTF ist unser Einstiegsverfahren für eigene Aufträge. Ab zehn Teilen rechnen wir dir ein Angebot, in dem Produkt, Motivgröße und Platzierung festgehalten sind. Für weniger als zehn Teile ist der Designer der schnellere Weg – dort siehst du Preis und Liefertermin sofort, ohne auf ein Angebot zu warten.
Vor dem Druck
Für ein sauberes Ergebnis brauchen wir das Motiv in ausreichender Auflösung, am besten als Vektordatei oder als Pixeldatei in der späteren Druckgröße. Freigestellte Motive mit transparentem Hintergrund sind ideal, weil sonst die Hintergrundfläche mitgedruckt wird. Was wir dafür konkret brauchen, steht im Ratgeber unter Datei für den Textildruck anlegen.
Weg 2 · Ab 10 Stück
Passt DTF-Druck zu deinem Projekt?
Schick uns Motiv, Textil und Stückzahl – wir sagen dir, ob dieses Verfahren das richtige ist oder ein anderes besser passt.
Andere Verfahren
Siebdruck
Das günstigste Verfahren, sobald es viele Teile mit demselben Motiv sind.
AnsehenFlexdruck
Glatte, kräftige Folie – erste Wahl für Namen, Nummern und klare Logos.
AnsehenStickerei
Kein Druck, sondern Garn – die hochwertigste Variante für Logos auf Arbeitskleidung.
AnsehenDigitaldruck (DTG)
Fotorealistisch und farbenfroh – der Allrounder für Einzelstücke und kleine Mengen.
AnsehenSublimationsdruck
Die Farbe wandert in das Material – für Tassen, Mousepads und Polyester.
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